Gewerbliche, Ernährungs- und Sozialwissenschaftliche Schule Sigmaringen

 

 

Comenius

Seit dem Schuljahr 2012/13 ist die Bertha-Benz-Schule Comenius-Schule und nimmt damit am EU-Programm für lebenslanges Lernen teil. In zwei Projekten findet ein Austausch zwischen Schülern aus zwölf Nationen statt.

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Angehende Landwirtinnen und Landwirte messen sich beim Berufswettbewerb der Landjugend

„Grüne Berufe sind voller Leben - Zukunft braucht Nachwuchs“  - unter diesem Motto beteiligten sich am Dienstag, den 5. Februar 31 Auszubildende der Landwirtschaftlichen Berufsschule am Berufswettbewerb der Landjugend. Bundesweit messen sich bei dem Wettbewerb, der alle zwei Jahre veranstaltet wird, rund 10.000 junge Fachkräfte der Haus-, Land-, Tier- und Forstwirtschaft sowie dem Weinbau miteinander. Über den regionalen Vorentscheid, der in der GES durchgeführt wurde, können sich die Sieger zum Landesentscheid und dort weiter zum Bundesentscheid qualifizieren. Hauptorganisatoren vor Ort sind der Bauernverband Biberach-Sigmaringen e.V. und der Fachbereich Landwirtschaft am Landratsamt Sigmaringen.

 

Die Erstplatzierten, vorne v.l.n.r. Elfriede Elser (Vorsitzende des Landfrauenverbandes), Dirk Gaerte, Gebhard Nusser (Kreisbauernverband), Fachlehrer Alfred Vogel, Schulleiter Klaus A. Peter , Hubert Hopp (Bauernverband Biberach Sigmaringen)

Beim Wettbewerb können die Lehrlinge ohne Prüfungsdruck ihre Fähigkeiten in ganz unterschiedlichen Bereichen unter Beweis stellen. Im schriftlichen Teil  waren verschiedene Aufgaben zur Allgemeinbildung zu bearbeiten. Von der Frage nach der erforderlichen Führerscheinklasse für das Führen bestimmter Fahrzeuge, über geografische Kenntnisse bis zur Materialberechnung eines Pflasterers war einiges gefragt. Im berufstheoretischen Teil wurde das Wissen in den Bereichen Pflanzenbau, Landtechnik und Tierhaltung getestet. In einer kurzen Präsentation stellten die Azubis den elterlichen Betrieb oder ihren Ausbildungsbetrieb vor. Interessant war dabei vor allem auch die Bewertung der Zukunftsperspektiven des Berufes und der Betriebe.

Um die praktischen Fähigkeiten ging es im letzten Teil des Wettbewerbs. Ein genaues Auge sowie ein guter Geruchs- und gegebenenfalls auch Geschmackssinn waren bei der Bestimmung von verschiedenen Futtermitteln, Saatgut und Werkstoffen erforderlich. Zur Lösung der letzten Aufgabe mussten die Jungbauern viel technisches Know-how und Fingerspitzengefühl mitbringen. Unter Zeitdruck, wie er im Berufsalltag auch oft herrscht, war ein abgerissenes Beleuchtungskabel eines Anhängers an einen Stecker anzubringen. Da rauchten nicht nur die Lötkolben, sondern auch die Köpfe. 

Viel Anerkennung für ihren Einsatz und ihre Leistungen erhielten die Wettbewerbsteilnehmer  bei der Siegerehrung von Vertretern des Bauerverbandes, des Landwirtschaftsamtes sowie des Landfrauenverbandes und sogar der Landrat ließ es sich nicht nehmen, den Jugendlichen persönlich zu gratulieren. „Hier ist Heimat, hier ist Ursprung und hier wird Ernährung produziert“, mit diesen Worten hob Dirk Gaerte die Bedeutung der grünen Berufe für die Region hervor. Auch Hubert Hopp, der stellvertretende Kreisobmann des Bauernverbandes Biberach-Sigmaringen gratulierte den Auszubildenden und lobte ihr Engagement, denn in den grünen Berufen werde einem nichts geschenkt und deshalb könnten sie besonders stolz auf ihre Leitung sein.

Ausgezeichnet für ihre Erfolge wurden neben den Landwirten auch die Wettbewerbsteilnehmer aus dem Bereich Hauswirtschaft, die sich im grünen Zentrum dem Vergleich gestellt hatten und die Techniker der Albert-Reis-Technikerschule.

Die Erstplatzierten bei den Landwirtinnen und Landwirten:

1. Andreas Schmid und Tobias Waidelich (punktgleich)

2. Manuel Blender

3. Stefan Krall

Die Erstplatzierten im Bereich Hauswirtschaft: 

1. Sophia Hannah Broghammer

2. Charlyne Schmid

3. Lisa-Marie Seibol

Die Erstplatzierten der Technikerschule:


1. Michaela Heim und Claudia Reich

2. Franziska Zimmermann und Andreas Rädler

3. Patrik Zimmermann und Ulrich Aichem