Gewerbliche, Ernährungs- und Sozialwissenschaftliche Schule Sigmaringen

 

 

Comenius

Seit dem Schuljahr 2012/13 ist die Bertha-Benz-Schule Comenius-Schule und nimmt damit am EU-Programm für lebenslanges Lernen teil. In zwei Projekten findet ein Austausch zwischen Schülern aus zwölf Nationen statt.

(mehr Informationen)

Einführungswoche der Zweijährigen Berufsfachschulen für Elektro- und Metalltechnik 2BFE1 und 2BFM1 im Donautal

Am Dienstag, den 11. September, früh morgens um acht Uhr trafen wir, die 50 Schülerinnen und Schüler der Klassen 2BFE1 und 2BFM1 uns an unserer neuen Schule, um gemeinsam mit unseren Klassenlehrern Herr Orlik (2BFE1) und Herr Bischofberger (2BFM1) sowie Mathelehrerin Frau Bentivegna und Werkstattlehrer (Metall) Herr Schlesiger zu unserer Einführungs- und Teamwoche im Donautal aufzubrechen. Also ging es zunächst voll bepackt und per Fußmarsch los zur städtischen Hohenzollern-Jugendherberge, wo wir vom dortigen Team freundlich empfangen wurden und bei strahlendem Sonnenschein die tolle Grün- und Sportanlage der JuHe zu ersten Kennenlernaktivitäten nutzen konnten.

Als erstes machten wir eine Vorstellungsrunde. Danach standen wir auf einer gold- und silberfarbenen Folie, die wir umdrehen mussten, ohne dass wir von der Folie stolperten. Ein klein wenig später standen wir im Kreis und warfen uns gegenseitig den Ball zu, um dabei die Namen der anderen Schüler zu lernen. Um 12 Uhr gab es dann als Stärkung überbackenen Toast. Nach dem Mittagessen starteten wir ein Spiel, das drei Tage lang dauern sollte, das Mörder-Spiel. Im dem Spiel ging es darum, den gezogenen Namen dazu zu bringen, einen Gegenstand freiwillig zu nehmen. Wenn dieses Ziel erreicht wurde galt der Auftrag als erledigt. Um 15:30 Uhr wollten wir eine Stadtführung machen, diese fiel aber aufgrund starken Regens ins Wasser. Nun mussten sich die Lehrer ein anderes Programm ausdenken. Wir spielten deshalb zwei verschiedene Spiele: Beim Turmbau ging es darum aus drei Blättern Papier einen möglichst hohen und stabilen Turm zu bauen, beim zweiten Spiel mussten wir als Gruppe versuchen, eine Flasche möglichst weit hinter eine Linie zustellen. Zum Abendessen gab es Puten­geschnetzeltes mit Reis. Danach konnten wir in den Partykeller, uns frei bewegen oder das Fußballspiel Deutschland gegen Österreich anschauen. Deutschland gewann 2:1. Um 24 Uhr musste dann jeder auf sein Zimmer.

Wie jeden Morgen waren wir am Mittwoch früh wach. Um 7:30 Uhr mussten alle munter sein, Herr Orlik machte den Morgenrundgang und weckte jeden persönlich. Nach der Morgen­toilette machte sich jeder zum Frühstück bereit. Das Frühstück fand im Speisesaal statt. Es war für jeden etwas dabei vom frischen Wecken bis zum Müsliriegel. Um 10:00 Uhr wanderten wir alle mit voller Montur und Lunchpaket in Richtung Inzigkofen. In Laiz machten wir eine kleine Pause, bis wir am Kloster Inzigkofen waren. Herr Bischofberger erzählte uns noch ein paar Fakten über das alte Bauwerk. Ca. 10 Minuten später kamen wir zum Höhepunkt des Tages, die Teufelsbrücke, über die viele Geschichten erzählt wurden. Als Andenken machte Herr Orlik noch ein Klassenfoto. Nach einer Stunde Fußmarsch machten wir erneut Pause im Donautal an einem Grillplatz. Danach ginge es nach Gutenstein. Es regnete zwar kurzzeitig leicht aber der restliche Weg entlang der Donau verlief recht entspannt. In Gutenstein angekommen hatten wir zwei Stunden Freigang bis der Bus kam. Diese Zeit nutzten wir, um beim ortsansässigen Bäcker unseren Hunger zu stillen. Um 14.30 Uhr fuhren wir zurück nach Sigmaringen, wo wir noch einen kurzen Abstecher zu einem Aussichtspunkt machten. Von dort hatten wir einen ausgezeichneten Blick auf das Schloss Hohenzollern. An diesem Abend gab es in der Jugendherberge Hamburger, die wir uns selbst zusammenstellen durften.

Am Donnerstag um 7.00 Uhr wurden wir geweckt. Wir zogen uns an und gingen anschließend in den Speiseraum zum Frühstücken. Dort musste jeder sein eigenes Lunchpaket vorbereiten. Anschließend packten wir unsere Rucksäcke und liefen in den nahegelegenen Kletterpark. Dort gab man uns eine kurze Einweisung. Nachdem man uns über die Regeln und Verhaltensweisen informiert hatte, wurde uns gezeigt, wie man den Gurt anlegt. Nun durften wir im Zweimann-Team losklettern. Es gab verschiedene Stationen, die wir machen konnten. Nach ca. zwei Stunden klettern hatten wir eine zweistündige Mittagspause. Anschließend ging es um 14.00 Uhr weiter. Wir gingen in die Mini-Golf Anlage. Die Gruppen bestanden aus fünf Personen, jede Gruppe bekam Schläger und Bälle. Auf 18 Bahnen konnte man nun Mini-Golf spielen. Nach ungefähr einer Stunde waren wir auch mit dem Golfen fertig. Danach ging es weiter zur Stadtführung, bei der wir viele Informationen zur Stadt und ihrer Geschichte erhielten. Es war der ab­wechs­lungsreichste Tag der Woche, zumal wir am Abend in der Grillhütte der Jugendherberge am gemeinsamen Lagerfeuer unsere Würste und Mais­kolben grillen konnten. Auch dieses Es­sen war – wie überhaupt das Essen der ganzen Woche – wirklich lecker und reichlich.

Am Freitag den, 14.09.12 hieß es um 7:30 Uhr aufstehen. Nach dem Aufstehen begaben wir uns zum Frühstück. Es gab Brötchen, Wurst, Nutella usw. Nach dem Frühstück gingen alle Schüler auf ihre Zimmer und mussten aufräumen. Dazu gehörten Aufgaben wie kehren, Betten abziehen, Müll entsorgen, Schränke ausräumen, Betten machen und die dreckige Bettwäsche wegbringen. Danach mussten alle Schlüssel an der Rezeption abgegeben werden, unterdessen stellte der Hausbesitzer zufrieden fest, dass alle Zimmer ordentlich verlassen wurden. Dann machten uns auf den Weg zur Schule, wo es mit den Klassenlehrern Herr Orlik und Herr Bischofberger weiter in die Klassenzimmer ging, um die Tagesberichte zu schreiben. Alles in Allem war das (bis auf das mittelprächtige Wetter) eine tolle Woche, in der wir uns alle viel besser kennengelernt haben.