Gewerbliche, Ernährungs- und Sozialwissenschaftliche Schule Sigmaringen

 

 

Comenius

Seit dem Schuljahr 2012/13 ist die Bertha-Benz-Schule Comenius-Schule und nimmt damit am EU-Programm für lebenslanges Lernen teil. In zwei Projekten findet ein Austausch zwischen Schülern aus zwölf Nationen statt.

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Studientag „Erlebnispädagogik erleben und umsetzen“

Die Fachschule für Sozialpädagogik veranstaltete für ihre Berufspraktikanten einen erfahrungsbezogenen Studientag zum Thema Erlebnispädagogik.

Im Berufspraktikum der Erzieherausbildung sind die Praktikantinnen und Praktikanten primär in ihren Praxisstellen eingesetzt und gefordert. Hier müssen sie die im Laufe der Ausbildung erworbenen Kompetenzen unter Beweis stellen. Lediglich von zehn Studientagen wird dieses praktische Jahr „unterbrochen“ und die Auszubildenden bekommen in der Schule neue Impulse und Anregungen, treffen sich zum wichtigen Erfahrungsaustausch oder arbeiten an ihrem Tätigkeitsbericht.

Ein Teil dieser Studientage im Berufspraktikum wird von den zuständigen Praxislehrerinnen und Praxislehrern unter Berücksichtigung der Interessen der Berufspraktikanten organisiert. So wurde auch der Studientag „Erlebnispädagogik in Theorie und Praxis“ von Harald Hain, dem ehemaligen Klassenlehrer der Stufe, organisiert.  15 Berufspraktikanten des Ausbildungsjahrgangs 2009-2013 stellten sich den vielfältigen erlebnispädagogischen Herausforderungen.

Die erlebnispädagogischen Impulse an diesem Tag kamen von Christian Waldraff, einem Absolventen der Sigmaringer Fachschule für Sozialpädagogik, der seit drei Jahren in der Jugendhilfe in Wilhelmsdorf arbeitet und als „Erlebnis- und Umweltpädagoge und als „Übungsleiter im Bogenschießen“ schon etliche Seminare für unterschiedlichste Altersgruppen leitete.

Der Studientag fand in reizvoller Umgebung und bewusst ohne großen Materialaufwand statt, um die Übertragbarkeit in die pädagogische Praxis zu steigern.  Die Übungen waren so gestaltet, dass die Teilnehmer sowohl als Personen als auch als Gruppe über sich hinaus wachsen mussten. Regelmäßige Reflexionsrunden durchzogen das spannende Programm. Ganz nebenbei und spielerisch  konnten die „Praktiker“ das eigene Handlungsrepertoire mit Gruppen erweitern. Am Ende waren die Teilnehmer inspiriert und glücklich, nicht nur weil das Wetter mitgespielt hatte.

Um Gemeinschaft erlebbar zu machen, braucht man oft weniger, als man denkt…

 

 

Um einen „Säureteich“ heil und rechtzeitig zu überqueren, muss man hellwach sein und kooperieren…

 

Die Lösung für Herausforderungen liegt öfters auf der Hand, als man denkt…

 

Manche Probleme bringen uns auch an unsere Grenzen…

 

Hier geht es nicht darum, übers Ziel hinaus zu schießen, sondern ins Schwarze zu treffen.