Gewerbliche, Ernährungs- und Sozialwissenschaftliche Schule Sigmaringen

 

 

Comenius

Seit dem Schuljahr 2012/13 ist die Bertha-Benz-Schule Comenius-Schule und nimmt damit am EU-Programm für lebenslanges Lernen teil. In zwei Projekten findet ein Austausch zwischen Schülern aus zwölf Nationen statt.

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Zerspanungsmechaniker präsentieren die Fertigungsschritte einer Kegelwelle

32 Zerspanungsmechaniker des dritten Ausbildungsjahres haben am Freitag, den 7. Juni in einem Präsentations-Marathon die einzelnen Schritte der Fertigung eines Werkstückes am Beispiel einer Kegelwelle vorgestellt. Eingeladen zur Veranstaltung in der Gewerblichen, Ernährungs- und Sozialwissenschaftlichen Schule waren Ausbilder , Schüler der Eingangsklassen des Technischen Gymnasiums und Lehrer.
Nach der Begrüßung durch Schulleiter Klaus A. Peter, übernahmen Anne von Rechenberg und Arthur Frolov, Auszubildende bei den Firmen Rumpel und Freudigmann, die Moderation und führten die Gäste durch das umfangreiche Programm.

In einer 14- wöchigen Projektphase hatten die angehenden Zerspanungsmechaniker der M3ZS von der Planung bis zur Fertigung die einzelnen Schritte bei der Produktion einer Kegelwelle erarbeitet, angefangen bei der Zeichnung der „Welle“, über die Auswahl der Werkstoffe, der Wärmebehandlung und deren Prüfung bis hin zum CNC-Drehen, dem Rundschleifen und Erodieren und natürlich der Qualitätsprüfung des fertigen Werkstückes. In Vorträgen und praktischen Vorführungen vermittelten die Schüler Einblicke in dieses aufwändige Produktionsverfahren und stellten dabei ihre Fachkenntnisse unter Beweis.
Die Besonderheit in diesem Jahr stellte die Gruppe „Programmierer“ dar.
Die Gruppe zeigte  an dem Bauteil „Lagerarm“ die verschiedene Arten
zur Erstellung eines CNC- Programmes. Praktisch demonstrierten sie den Ablauf  der Erstellung eines CNC- Programmes mittels CAD- CAM , der Übertragung der CAM- Daten auf die Maschine bis zur Fertigung  auf der eingerüsteten CNC- Fräsmaschine mit zwei verschiedenen Aufspannungen. Dadurch konnten immer zwei verschiedene Bearbeitungen gleichzeitig gefertigt werden.

Unterstützt bei ihrer Arbeit wurden die Schüler von den Fachlehrern Jochen Hanser und Hans Kißling, die die Dokumentation des Projektes begleiteten. Mit großem Interesse verfolgten Ausbildungsleiter von 14 Betrieben die Präsentation, was den Stellenwert eines solchen Projektes im Rahmen der dualen Ausbildung unterstreicht.

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