JS1SG2 und JS1IT besuchen die Goldene Stadt

Ziel der diesjährigen Studienfahrt der IT- und der SG2-Klasse der Jahrgangsstufe 1 war Prag, die Hauptstadt Tschechiens, die auch als Goldene Stadt bezeichnet wird. 

Auf der Hinfahrt wurde in Nürnberg ein Stopp eingelegt, bei dem das Reichsparteitagsgelände besichtig wurde. Dort sind neben der Zeppelin-Tribüne auch die große Straße und die Ruine der Kongresshalle erhalten. Sie geben ein beeindruckendes Bild des Größenwahns der Nationalsozialisten. Seit einigen Jahren ist zudem ein Dokumentationszentrum in einem der Flügel der Kongresshalle untergebracht, das anschaulich über die Geschichte des Dritten Reiches berichtet und zum Nachdenken anregt.

Ruine der Kongresshalle

In Prag standen neben einer Stadtbesichtigung und der obligatorischen Besichtigung der Prager Burg auch das Kafka Museum und das tschechische Musikmuseum auf dem Programm. Außerdem wurde ein gemeinsamer Besuch des Hard Rock Cafés und der Besuch einer Vorstellung in einem Schwarzlicht-Theater organisiert.

Höhepunkt der Studienfahrt war aber mit Sicherheit der Besuch der Deutschen Botschaft. Selten ist Geschichte so greifbar wie im Garten der Botschaft, wo die „DDR-Flüchtlinge“ 1989 der Rede Außenminister Genschers zujubelten, der ihnen mitteilte, dass sie in die BRD ausreisen dürften.

Die Schülergruppe im Garten der Deutschen Botschaft

Von der Botschaft aus erwanderten die Schüler den Petrin-Hügel, der ein bekanntes Naherholungsgebiet im Herzen Prags ist. Der Aussichtsturm auf diesem Hügel erinnert an den Eiffelturm. Er ist zwar nur 63,5 m hoch, befindet sich aber auf einem Hügel, so dass er dieselbe Höhe wie der Eiffelturm erreicht.

Abgeschlossen wurde die Studienfahrt mit der Besichtigung des Veitsdoms und des goldenen Gässchens, in dem einst Franz Kafka lebte. Insgesamt waren die Schülerinnen und Schüler mit der Auswahl des Reiseziels und der Durchführung der Studienfahrt zufrieden, so dass sich der Aufwand für die Lehrer gelohnt hat. Begleitet und betreut wurden die Schüler von Sarina Eisele, Michael Flauger, Andreas Maier und Sascha Baier.

Sascha Baier 

Der Turm auf dem Petrin-Hügel