Himbeeren für die Bertha-Benz-Schule

Die Digitalisierung der Arbeitswelt ist in aller Munde, verbunden mit der Forderung an die Schulen, den Nachwuchs auf diesen Wandel vorzubereiten. In der Bertha-Benz-Schule hat man die Dinge mal wieder selbst in die Hand genommen. Mit der Unterstützung des Fördervereins wurde ein Klassensatz des Mini-Computers Raspberry (engl. Himbeere) angeschafft. Dies ist ein Einplatinencomputer, der für sehr wenig Geld (ca. 40 ¤) sehr viele Funktionen bietet. Er wurde mit dem Ziel entwickelt, jungen Menschen den Erwerb von Programmier- und Hardwarekenntnissen zu erleichtern. 

Die Eingangsklasse Technik und Management mit Urban Eschbach, dem Vorsitzenden des Fördervereins (links im Bild).

Geplant ist der Einsatz des Mini-Computers im Unterricht der Profile des Technischen Gymnasiums. Im Projektunterricht sollen die Schüler Grundkenntnisse im Programmieren direkt in die Praxis umsetzen, indem sie Programme zur Steuerung elektronischer Geräte, z.B. für intelligentes Wohnen (engl. smart home) schreiben. Die besonders Pfiffigen werden dann vielleicht über den Mini-Rechner und ihr Smartphone von der Schule aus die elektrischen Geräte zu Hause steuern, die über Sensoren mit dem Mini-Rechner verbunden werden können." Auf jeden Fall sollen alle gut auf ein Ingenieursstudium vorbereitet werden, in dem die Programmierkenntnisse unerlässlich sind.

Urban Eschbach, der Vorsitzende des Fördervereins, übergab die Raspberrys den Schülern der Eingangsklasse Technik und Management, die sie stellvertretend für die Schülerschaft entgegennahmen und schon gespannt auf den praktischen Einsatz im Unterricht sind.

 

Bericht: Bettina Miller