Studienfahrt der Klassen JS1TM und JS1M nach Prag

Die goldene Stadt, mittelalterliches Flair, unzählige Attraktionen, Stadt voller Leben, voller Touristen, Stadt der größten Burg und der schönsten Brücke, Stadt des Biers und geschichtsträchtiges Zentrum Mitteleuropas, kurz: PRAG, lockte. Zwei Klassen der Bertha-Benz-Schule erlagen ihren Reizen und beschlossen, gemeinsam ihre Studienreise dort zu verbringen.

Am 22. Mai machten sich also 31 Jungs und vier Mädchen zusammen mit ihren vier Lehrkräften und chauffiert von Andreas, ihrem Busfahrer, auf den Weg.

Nach einer umfangreichen Stadtführung, die uns neben der Altstadt auch in die „Kleinseite“, in Teile der Neustadt und in das Jüdische Viertel führte, freuten sich viele auf die Brauereibesichtigung bei Staropromen, der größten Brauerei Prags: Die rein mediale Führung war informativ, aber ohne Besichtigung der laufenden Produktion blieb sie etwas trocken, was sich erst in der Brauereischänke änderte.

Ein besonderes historisches Ereignis prägte auch das Abendprogramm: der 18. Geburtstag von Jonas musste angemessen im größten Club Zentraleuropas gefeiert werden.

Anderntags bestaunten wir die berühmte Prager Burg, wohl eine der größten Burgen weltweit.

Der Nachmittag verlief weniger geschichtsträchtig. Im Skoda-Werk in Mlada Boleslav stand die Technik und die Produktion im Zentrum. Alle 45 Sekunden verlässt ein Skoda das Werk und entsprechend beeindruckend war die Besichtigung des Presswerks und der Endmontage am Fließband.

Auch die Studienreise verlief wie am Schnürchen. Am Donnerstag blieb viel Zeit, die Stadt auf eigenen Wegen zu erkunden. Als abenteuerlich erwiesen sich dabei mitunter die Tramfahrten, weswegen einige auch lieber zu Fuß gingen, da man an den Haltestellen keine Tickets lösen konnte und mancher auch in die falsche Richtung fuhr.

Der Besuch des Hardrock-Cafes am Abend schloss nicht nur den Tag, sondern auch die Studienfahrt ab, denn am Freitag ging es schon wieder zurück. Doch diese Stadt wird wohl allen in eindrücklicher Erinnerung bleiben. 

 

Bericht: Michael Stegmaier