Gewerbliche, Ernährungs- und Sozialwissenschaftliche Schule Sigmaringen

 

 

Comenius

Seit dem Schuljahr 2012/13 ist die Bertha-Benz-Schule Comenius-Schule und nimmt damit am EU-Programm für lebenslanges Lernen teil. In zwei Projekten findet ein Austausch zwischen Schülern aus zwölf Nationen statt.

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EK IT auf der Haid bei Engstingen

In der ersten Schulwoche hat sich die Eingangsklasse Informationstechnik (EK IT) zusammen mit ihren Klassenlehrern Sven Hellwig und Andreas Maier drei Tage lang auf die Hochebene der rauen Alb auf die Haid bei Engstingen begeben, um sich kennen zu lernen und als Gruppe zusammenzuwachsen. Mit dem Bus gelangten sie bequem dorthin, um dann inmitten der Natur tapfer dem kalten, regnerischen und windigen Wetter die Stirn zu bieten.

Nach dem Bezug der Zimmer durften die Schülerinnen und Schüler mit Wanderkarte und Kompass ausgestattet in Gruppen die 4 km entfernte Seitzhütte erwandern. Dort schafften sie es trotz nassen Untergrundes und Holzes, ein Feuer zu entfachen. Nun konnten sich die Schülerinnen und Schüler in Gruppen durch einen Niederseilparcour bewegen, der mitten im Wald aufgebaut war. Hier wurde jedem schnell klar, dass die Aufgaben nur als Team zusammen gelöst werden konnten. Manchen Schülern wurden noch die Augen verbunden, so dass sie auf ihre Mitschüler vertrauen mussten, um sicher die Hindernisse zu bewältigen. Als Lohn für die Mühen gab es anschließend eine heiße Lagerfeuerwurst.

 

Nach der Rückkehr zum Seminarhaus nahm die Gruppe „ihr Haus“ völlig in Beschlag, spielte Billard, aß, hörte Musik und manche kochten nachts noch Rührei.

Am zweiten Tag stand das Baumklettern auf dem Programm. Nach einem kurzen Aufwärmen mit Kennenlernspielen sowie einer fundierten Einweisung ins Klettern durch den Anleiter Philipp stapften alle mit alten Bundeswehr-Parkas bekleidet durch den stürmischen Regen zu einigen 30 Meter hohen, freistehenden Fichten.

 

Dort mussten die Schülerinnen und Schüler hinauf. Zu einer Seilschaft zusammengebunden erkletterten sie die Bäume in der Gruppe. Und obwohl vielen anfangs die Knie schlotterten, waren doch alle stolz, als sie sicher wieder unten waren und die Bäume und die eigenen Ängste bezwungen hatten.

 

Damit die Klasse als Ganzes noch besser zusammenwächst, mussten sie am letzten Tag nach einer für manche doch recht kurzen Nacht noch als Gruppe gleichzeitig vom Boden aus ins Stehen kommen und im Garten mit Hilfe eines kleinen Holzbalkens über eine Schnur gelangen, ohne diese zu berühren. Beide Aufgaben meisterte die Klasse mit Bravour.

 

Als Letztes wurden die Klassensprecher gewählt und ein Abschlussfoto geknipst, damit sich alle an drei bemerkenswerte Kennenlerntage erinnern können.

Sichtlich erschöpft aber zufrieden fuhr die Klasse wieder nach Sigmaringen zurück.

 

Text und Bilder: Andreas Maier