Gewerbliche, Ernährungs- und Sozialwissenschaftliche Schule Sigmaringen

 

 

Comenius

Seit dem Schuljahr 2012/13 ist die Bertha-Benz-Schule Comenius-Schule und nimmt damit am EU-Programm für lebenslanges Lernen teil. In zwei Projekten findet ein Austausch zwischen Schülern aus zwölf Nationen statt.

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Projekt im BFPE

Zu Beginn des Schuljahres wurden die zwei Klassen 2BFH2 und 2BFE2 zusammengelegt. Um sich besser kennenzulernen, hatten sie an einem Donnerstag gemeinsamen Unterricht im jeweiligen Profilfach, Elektronik und Hauswirtschaft.

Nach einer kurzen Planungsphase für die Gruppeneinteilung war es dann soweit. Nach der ersten Stunde trafen sich die Klassen im Klassenzimmer und gingen mit ihren BPK-Lehrern Daniela Lindner und Norbert Kanz  in die  jeweiligen Fachräume.  Dort wurden der Tagesablauf und die grundlegenden Informationen zum Profilfach besprochen.

Im Fach Hauswirtschaft wurden Gruppen mit jeweils vier Personen in einer Küchenkoje gebildet. Jeder hatte einen Partner vom anderen Profilfach. Diese begleiteten sich über den ganzen Tag zur Hilfe. In der ersten Stunde wurden zusammen persönliche Hygiene, Arbeitsplatzhygiene, Rezepte und Arbeitsweise besprochen. Nachdem wir unseren Arbeits- und Zeitplan erstellt hatten, ging es los. Es wurde geschnitten, gehobelt, gehackt, gerührt und gebacken. Wir stellten zuerst  ein  Dessert „Schwarzwald-Becher“ her. Anschließend machten wir die Pizzabrötchen. Am Ende des vierstündigen Kochens aßen wir gemeinsam unsere gekochten Gerichte.

Nach dem Mittagessen wurden die Gruppen getauscht. Im Profilfach Elektronik wurde uns als erstes erklärt und gezeigt, was wir in diesem Unterricht machen würden. Wir bekamen Anleitungen für das Hexenschloss und den blinkenden LED-Stern. Mit dem Bearbeiten des Hexenschlosses begannen wir. Unser erster Arbeitsschritt war, den Draht zu isolieren. Diesen Draht mussten wir mit Hilfsmitteln, z.B. Zangen bearbeiten. Als nächstes bogen wir mit Hilfe der Vorlage, die die Elektroniker für uns vorbereitet hatten, unser Hexenschloss. Anschließend wurde uns die Funktion des Hexenschlosses erklärt.

Dann machten wir uns an die Arbeit für den blinkenden LED-Stern. Als erstes bogen wir die Drähte. Anschließend löteten wir die Drähte zusammen. Manchen fiel das Löten schwer, da man sich leicht verbrennen konnte und man nicht genau einschätzen konnte, wieviel Lötzinn man zu benutzen hat. Der letzte Arbeitsschritt war, die LEDs an die Platine anzuschließen. Wenn alles gut geklappt hatte, leuchtete der Stern am Ende. Dies war aber bei manchen nicht der Fall.

An diesem Tag hatten wir sehr viel Spaß und wir hatten die Chance unsere Klassenkameraden besser kennenzulernen. Es war auch interessant und brachte sehr viele Erfahrungen mit sich, was man in dem anderen Fachbereich zu tun hat.

Text: Victoria Kramer, Michelle Schlosser, Jonas Rebholz, Sophie Thiel