Gewerbliche, Ernährungs- und Sozialwissenschaftliche Schule Sigmaringen

JS1TM besucht Aesculap und Hammerwerk

Am Morgen des 10. Juli 2013 besuchte die JS1TM mit den begleitenden Lehrern Urban Eschbach und Ottmar Frick die Aesculap in Tuttlingen. Nach einer halbstündigen Bahnfahrt vom Bahnhof Sigmaringen nach Tuttlingen und nach einem kurzen Fußmarsch wurde die Klasse bereits vor den Eingangstoren der Firma herzlich empfangen. Sofort wurden wir in drei Gruppen geteilt, welche die verschiedenen Fertigungsabteilungen der Firma besichtigen sollten. Unsere Gruppe besuchte zuerst die Benchmark-Factory, in welcher Prothesen, jeglicher Art, hergestellt werden. So werden zum Beispiel modernste Hüft- und Kniegelenke unter technisch anspruchsvollen Methoden produziert. Nach einem Rundgang durch die CNC-Abteilung und die Endkontrolle besichtigten wir zum Schluss die Schmiede des Betriebes, wo die Rohlinge der späteren Produkte hergestellt werden. Zum Abschluss unseres Aufenthaltes in Tuttlingen konnten wir den drei freundlichen Herren von Aesculap unsere dringendsten Fragen stellen.

Als zweiter Teil unserer Exkursion besuchten wir mit großer Vorfreude das gute alte Hammerwerk in Friedingen, wo es heiß und dreckig herging. Nach unserem Eintreffen wurden wir auch hier in zwei Gruppen aufgeteilt und durch das Hammerwerk geführt.

Dabei kamen wir durch die verschiedensten Bereiche des Werkes, angefangen vom Materiallager bis hin zu den Entgratungspressen und den tonnenschweren Hämmern des Werkes. Sehr faszinierend war dabei Hammer acht, welcher mit seiner enormen Presskraft auch sehr große Teile formen konnte. Insgesamt war es sehr laut, warm und schmutzig im Hammerwerk, weshalb wir auch froh waren, als es wieder an die frische Luft ging. Anschließend folgte eine sehr informative Präsentation über das Unternehmen und die Prozesse, die während der Produktion ablaufen. Danach machten wir uns auf den Weg zurück nach Hause.

Alles in allem war dies ein sehr informativer und aufschlussreicher Tag, der eventuell einigen von uns tiefere Einblicke in ein mögliches späteres Berufsleben in einem dieser Werke geben konnte. Wir erfuhren viel über die Vorgehensweisen und Methoden dieser beiden von Grund auf unterschiedlichen Unternehmen.