Gewerbliche, Ernährungs- und Sozialwissenschaftliche Schule Sigmaringen

Seminarkurs besucht die Landeshauptstadt und den Landtag

Im Rahmen des Seminarkurses “Baden-Württemberg“ machten sich zwölf Schüler in Begleitung ihres Lehrers Sascha Baier auf die Reise nach Stuttgart in die Landeshauptstadt,  um den Landtag besser kennenzulernen. Unterwegs wurde ein kurzer Stopp am Bauzaun von Stuttgart 21 eingelegt, u.a. weil der Ort der Absperrung Einfluss auf die Gestaltung des Weges nahm, den man zum Landtag nehmen konnte. 

Bevor die Gruppe vom Besucherdienst des Landtages in Empfang genommen wurde, blieb noch Zeit, das Haus der Geschichte zu besichtigen. Hier informieren verschiedene Ausstellungen über die Geschichte von Südwestdeutschland von 1790  bis heute. Eine wirklich gelungene Mischung verschiedenster Objekte, die teilweise medial unterstützt präsentiert werden. So findet man neben Abschiedsworten eines zum Tode Verurteilten Demokraten der Märzrevolution einen originalen Überwachungsmonitor aus den Stammheimprozessen oder Teile des ersten Bauzaunes von Stuttgart 21.

Im Anschluss an den Museumsbesuch wurde die Seminarkurs-Gruppe direkt ins Plenum der Landtagssitzung geführt und konnte dort der Diskussion zum Thema „Bekämpfung von illegalem Glücksspiel im Internet“ lauschen. Hierauf folgte ein 30-minütiger Austausch mit den Abgeordneten aus der Region.  Klaus Burger von der CDU und Hans-Martin Haller von der SPD standen den Schülern Rede und Antwort zu Fragen über die Arbeit der Abgeordneten und die Sitzungen des Landtages. Besonders fiel den Schülern auf, dass einige Abgeordnete nicht an ihren Plätzen waren und dass sich viele der Parlamentarier unterhielten, anstatt dem Redner zuzuhören. In der Erklärung wurde dann deutlich, dass die Rede im Landtag für die Öffentlichkeit und nicht für die anderen Abgeordneten gehalten wird. Außerdem müssten während der Landtagssitzugen auch andere Termine wahrgenommen werden, ein naheliegendes Beispiel eines solchen Termins stellt das Gespräch mit einer Besuchergruppe dar.

Bevor es mit der Bahn zurück nach Sigmaringen ging, bestand noch die Möglichkeit, sich in der Lobby des Landtages umzusehen.