Gewerbliche, Ernährungs- und Sozialwissenschaftliche Schule Sigmaringen

 

 

Studienfahrt der Erzieherinnen und Erzieher nach Amsterdam

Amsterdam ist durchaus eine Reise wert. Das dachten sich die 41 angehenden Erzieherinnen und Erzieher der Fachschule für Sozialpädagogik. Für die diesjährige Studienfahrt, die traditionell im zweiten Jahr der vierjährigen Ausbildung stattfindet, hatte sich eine Mehrheit der Auszubildenden für einen Besuch in der Hauptstadt der Niederlande entschieden. Der erste Tag war von einer langen Busreise geprägt, der nur durch lustige Filme „verkürzt“ werden konnte. Und dann Amsterdam, ein Viertel mit vielen Kulturen, die das Straßenbild prägen, mit Leuten, die unsere Sprache nicht sprechen, einem Hotel mit freundlichem Personal und – für viele  - gewöhnungsbedürftigen Betten und von allen Seiten diese „tieffliegenden“ Fahrräder, die immer Vorfahrt haben… Wollten wir das wirklich?

Die Orientierung in der riesigen Stadt lässt sich durchaus als Herausforderung bezeichnen. Wie weit müssen wir mit welcher Straßenbahn fahren, um an der richtigen Stelle aus- oder umzusteigen? Und vor allem: in welche Richtung? Wie verständigen wir uns mit den Niederländern? Wo wir doch kein Fahrrad haben. Was wollen wir aus der Fülle des reichhaltigen Kulturangebotes „mitnehmen“? Geschichtliches und jede Menge Interessantes über die Stadtentwicklung vermittelte uns eine Rundreise durch die Grachtenmetropole unter einer orts- und fachkundigen Reisebegleitung. Doch die Herausforderung blieb, aus der Fülle des Angebotes „das“ (oder zumindest „ein“) Richtiges zu finden.

Faszination Technik im „Nemo“

Auf dem Programm, das von Monika-Menzer Götz,  Harald Hain und Thomas Ciesla organisiert wurde, stand der Besuch des niederländischen sozialen Trägers „Humanitas“ , der in seinen Einrichtungen, Krippe, Kindergarten und Hort unter einem Dach vereint, der Besuch des naturwissenschaftlichen Zentrums „Nemo“, in dem Kinder und Jugendliche sich eigenständig mit naturwissenschaftlichen Phänomenen vertraut machen und die Besichtigung eines Bauspielplatzes, der den Kindern Erfahrungen mit allen Sinnen ermöglichen soll. Großen Anklang fanden klassische Konzertproben, aber auch die Wachsfiguren bei Madame Tussaud oder das Instituts für Sozialgeschichte. Besonders beeindruckt waren die angehenden Erzieher und Erzieherinnen vom Anne-Frank-Haus, dessen Besuch vom inzwischen aufgelösten Förderverein der Sybilla-Merian-Schule gefördert wurde. 

Die Auszubildenden konnten sich entweder im Vorfeld über Referate und Präsentationen mit den Einrichtungen auseinandersetzen oder in der Nachbereitung der Studienfahrt auf die besuchten Einrichtungen eingehen.

Besonders gespannt sind alle auf das Nachtreffen zur Studienfahrt sowie auf die  vielen Bilder und den Film, den eine Gruppe über die Studienfahrt gemacht hat.

 

Konzentrierte Auseinandersetzung mit dem Leben von Anne Frank