Juniorwahl zur Europawahl in der Bertha-Benz-Schule

Schülerinnen und Schüler der Bertha-Benz-Schule haben an der Juniorwahl zur Europawahl teilgenommen. Die Juniorwahl ist eines der größten Schulprojekte in Deutschland, das seit 1999 zu Europawahlen, Bundestagswahlen und Landtagswahlen durchgeführt wird. Bundesweit waren in der Woche vom 20. bis zum 24. Mai mehr als eine halbe Million Schüler an 2750 Schulen an der Juniorwahl beteiligt, bei der die Europawahl in Schulen realitätsgetreu durchgeführt wurde. Das Projekt soll das Interesse an Politik und den Prozessen der demokratischen Willensbildung fördern.

In der Bertha-Benz-Schule waren 353 Schülerinnen und Schüler aufgerufen, ihre Stimme bei der Juniorwahl abzugeben. Im Vorfeld der Wahl wurden die wichtigen Informationen zum Wahlsystem und zu den Themen der Wahl und den Positionen der Parteien im Unterricht behandelt. Für den Wahltag hatten die Schüler der Eingangklasse TM einen Wahlraum mit Wahlkabinen und Wahlurne vorbereitet, so dass einem reibungslosen Ablauf der Stimmabgabe nichts mehr im Wege stand.  Mit den Wahlbenachrichtigungen, die die Schüler im Vorfeld erhalten hatten, konnten alle am Wahltag auf einem originalgetreuen Stimmzettel ihre Stimme zur Europawahl abgeben.

Mit den Wahlergebnissen liegt das Berufliche Gymnasium der Bertha-Benz-Schule im Trend der bundesweiten Verluste der Volksparteien und der Gewinne der Grünen. Stärkste Kraft mit 40,1 % der Stimmen wurden die Grünen, gefolgt von der CDU mit 12,9 %. Die Partei erhielt 11,2 % der Stimmen, die FDP 7,3 %, die SPD 5,6 %, die Linke 5,2 % und die AFD 4,3 % der Stimmen.

Für die Schülerinnen und Schüler war die Juniorwahl eine neue Erfahrung und eine gelungene Vorbereitung auf ihre Teilnahme bei Wahlen auf kommunaler, nationaler und europäischer Ebene.

Text und Fotos: Bettina Miller