Informationstag und Marktplatz für Ausbildung

„Bildung und Wissen sind die Säulen eines selbstbestimmten Weges“. Mit diesen Worten eröffnete Schulleiter Frank Steinhart von der Ludwig-Erhard-Schule gemeinsam mit Schulleiter Christian Roth von der Bertha-Benz-Schule, Franz-Josef Schnell vom Landratsamt und Bürgermeister Marcus Ehm den Marktplatz für Ausbildung und Informationstag in den beiden beruflichen Schulen. An diesem Tag haben Jugendliche aus der Region die Möglichkeit, Informationen über Ausbildungsberufe und schulische Bildungsangebote aus erster Hand zu erhalten, von Schülern, Auszubildenden und jungen Berufseinsteigern. Bürgermeister Ehm und Finanzdezernent Schnell forderten die jungen Besucher auf, diese Chance zu nutzen und sich über die direkten Erfahrungen aus der Praxis zu informieren, um so eine Orientierung bei der Berufswahl zu bekommen.

Überzeugt von ihrer Berufswahl zeigten sich Janine Burt, Selina Müller und Jasmin Wolany allen Interessierten. Stolz präsentierten die drei Auszubildenden des Schreinerhandwerks ihre Werkstücke aus dem ersten Lehrjahr. In ihrem Beruf sehen sie gute Zukunftsperspektiven, unter anderem die Möglichkeit sich selbständig zu machen. Für Franziska Sauter, angehende Mechatronikerin im dritten Ausbildungsjahr bei der Firma Gühring, besteht der Reiz des Berufes vor allem auch in den weltweiten Einsatzmöglichkeiten, die die Firma bietet. Einblicke in die praktische Arbeit der verschiedenen Ausbildungsberufe gab es bei einem Rundgang durch die Werkstätten der Schule, wo Auszubildende und Schüler der Berufsfachschulen im Einsatz waren.

Schülerinnen und Schüler der Vollzeitschulen zeigten gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern die vielfältigen Möglichkeiten auf, den persönlichen Interessen in einer weiterführenden Schule nachzugehen. Die Besonderheiten der verschiedenen Profile in den beruflichen Gymnasien und in den Berufsfachschulen waren hierbei von besonderem Interesse, vor allem auch die praktischen Inhalte des Unterrichts, die die Theorie anschaulich erfahrbar machen, beispielsweise die Versorgung von Pflegebedürftigen in der zweijährigen Berufsfachschule für Pflege oder der Einsatz des 3D-Druckers im Unterricht des Technischen Gymnasiums. In der Fachschule für Sozialpädagogik ist der hohe Praxisanteil ebenfalls selbstverständlicher Teil der Ausbildung, durch die wöchentlichen Praxistage im Kindergarten im ersten Ausbildungsjahr sowie die Blockpraktika im zweiten und dritten Ausbildungsjahr. 

Ein Besuch im Café Bertha bot den Gästen des Markplatzes und Infotages ofenfrische Dennete und andere kulinarische Leckerbissen und eine kleine Verschnaufpause um die Vielfalt an Informationen zu verarbeiten.  

Text und Fotos: Bettina Miller