Ernährungswissenschaft

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Willkommen beim ernährungswissenschaftlichen Profil

 

Du interessierst dich für Naturwissenschaften? Für Medizin? Du willst wissen, ob Fett wirklich "fett" macht?

Das EG hat das Profilfach "Ernährung und Chemie", dahinter verbergen sich einerseits klassische Chemie wie Bindungen, Atombau, Redoxreaktionen, andererseits auch viele Themen rund um Ernährung und Medizin.
Du wirst alle Nährstoffe genau kennenlernen, erfahren wie Zucker und Eiweiße im Körper um- und abgebaut werden, 
weshalb Vitamin D vom Körper selbst gebildet werden kann und was das mit dem Cholesterinwert zu tun hat.

Wie kommt es zu einem Herzinfarkt und was können wir mit unserer Ernährung dagegen tun? Was unterscheidet Diabetes Typ 1 und Typ 2?
Wie funktioniert unsere Niere und weshalb führt Alkoholkonsum dazu, dass wir ständig auf die Toilette müssen?
Sind Omega-3- Fettsäuren und Ballaststoffe wirklich so wichtig für mich - und weshalb? 
Ist vegane Ernährung tatsächlich gesund? Wie sieht Alkohol aus und wie wird er im Körper abgebaut?

Diese Themen interessieren dich?

Dann bist du am EG richtig!

Weshalb EG? Da lassen wir einfach einmal ein paar Schülerinnen zu Wort kommen!

 

Profilfach

Das berufliche Profilfach ist in beiden Jahrgangsstufen das Fach Ernährungslehre mit Chemie.

Inhalte dieses Faches sind:

  • biochemische und medizinische Grundlagen
  • chemische Struktur, Eigenschaften und Bedeutung der Hauptnährstoffe
  • Anatomie und Physiologie der Verdauungsorgane
  • angewandte Ernährungslehre (gesunde Ernährung, Beurteilung von Diäten, Lebensmitteltechnologie)
  • ernährungsbedingte Krankheiten
  • praktische Laborübungen

 

Pflicht- und Wahlfächer in der Eingangsklasse und den Jahrgangsstufen 1 und 2

Im "neuen Modell der Oberstufe am beruflichen Gymnasium" werden die zu besuchenden Fächer in den auf die Eingangsklasse aufbauenden Jahrgangsstufen 1 und 2 teilweise durch die Wahl des einzelnen Schülers bestimmt.

Neben dem Profilfach - Ernährungslehre mit Chemie (mit Laborübungen) - müssen die Kernkompetenzfächer Deutsch, Mathematik und eine - fortgeführte oder neu begonnene - Fremdsprache (Englisch, Spanisch) besucht werden. Eine Schwerpunktbildung im naturwissenschaftlichen Bereich wird mit Biologie oder Physik erreicht.

Weitere zweistündige Fächer im Pflichtbereich sind Geschichte mit Gemeinschaftskunde, Religionslehre/Ethik, Wirtschaftslehre, Informatik und Sport. Wahlfächer sind eine weitere Fremdsprache, Musik, Bildende Kunst und Sondergebiete der Ernährungswissenschaften. Ein Seminarkurs wird in Jahrgangsstufe 1 angeboten.

Eine umfassende Beratung in der Eingangsklasse bereitet die Kurswahl der Schüler vor und begleitet sie.

Ehemalige Schüler berichten

Was ist los am EG?

Inhalte

Auf der rechten Seite kann man die fachlichen Inhalte der einzelnen Schuljahre sehen.

FAQ- Häufig gestellte Fragen

Hinter dem Profilfach “Ernährung und Chemie” verbirgt sich eine Mischung aus klassischer Chemie, Ernährungslehre, sowie biologischen und medizinischen Inhalten.
Die Chemie bewegt sich allerdings größtenteils im Bereich der organischen Chemie, technische Aspekte sind wenig im Lehrplan enthalten.

Wie bei allen beruflichen Gymnasien erhält man eine allgemeine Hochschulreife und ist somit frei in seiner Studienwahl. Wenn man natürlich bereits weiß, dass man später etwas im naturwissenschaftlich-medizinischen Bereich machen will, so hat man mit dem EG einen Wissensvorsprung gegenüber anderen Profilen.

Vom Berufsbild passen natürlich Studiengänge in Ernährungswissenschaften oder Ökotrophologie, aber auch Lebensmittelchemie oder Ausbildungen zu technischen Assistenten (CTA, MTA, BTA,…).
Viele der ehemaligen Schülerinnen und Schüler haben im Anschluss an die Schule auch Medizin (Human-, Tier-, Zahnmedizin) oder Pharmazie studiert. Sehr viele entscheiden sich auch für ein Lehramtsstudium.

Ernährung und Chemie bilden das Profilfach. Man sollte in jedem Fall ein Interesse an Naturwissenschaften haben.
In der Eingangsklasse werden aber alle notwendigen Inhalte durchgenommen, so dass ein Vorwissen in Chemie nicht unbedingt notwendig ist. Viele der Stoffwechselvorgänge in den Jahrgangsstufen sind (bio-)chemische Reaktionen, auch dort findet sich die Chemie also wieder.

Das kommt darauf an…
Viele Erkrankungen und Stoffwechselvorgänge, die im Medizinstudium bedeutsam sind, sind bereits Unterrichtsinhalt am EG. Die psychischen Aspekte und Krankheiten eher am SG. Es kommt also auf die gewünschte Ausrichtung im Medizinstudium an.

6 Wochenstunden in allen Jahrgangsstufen. In der Eingangsklasse werden 5 Wochenstunden Theorieunterricht  und 2 Stunden Chemiepraktikum (alle 2 Wochen) durchgeführt, so dass man auch hier im Schnitt auf 6 Wochenstunden kommt.

Im Fach “Sondergebiete der Ernährungswissenschaft” (SdE) werden weitere Aspekte der Ernährung behandelt, die in “Ernährung und Chemie” keinen Raum gefunden haben, wie Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Zusatzstoffe, Essstörungen, Alkoholismus, Esskultur, etc.

Dadurch wird noch einmal ein anderer Blick auf den ganzen Bereich “Ernährung” ermöglicht und SdE bildet somit eine sinnvolle Ergänzung.