Die Zweijährige Berufsfachschule Elektrotechnik

Für die spätere Ausbildung in einem artverwandten Beruf kann die Fachschulreife als erstes Ausbildungsjahr anerkannt werden.

Es werden Schüler mit verschiedenen Bildungszielen zusammen in einer Klasse unterrichtet. Die Ausbildung erfolgt zweistufig:

In der Basisstufe (1.Jahr) wird eine Grundbildung und eine berufliche Grundqualifikation vermittelt. Schülerinnen und Schüler, die noch keinen Hauptschulabschluss erreicht haben, können am Ende der Basisstufe diesen nachholen und in eine Berufsausbildung einsteigen. Schülerinnen und Schüler, die die Fachschulreife (mittlerer Bildungsabschluss) anstreben besuchen nach der Basisstufe die Aufbaustufe, in deren Verlauf zusätzlich die Grundqualifikation eines Berufsfeldes vermittelt wird. Diese kann u.U. für eine spätere Ausbildung als 1. Lehrjahr anerkannt werden.

Das Unterrichtsangebot umfasst neben allgemeinbildenden Bildungsinhalten spezielle Bereiche im technischen Bereich.

Der pädagogische Schwerpunkt liegt dabei auf einem systematischen Kompetenzaufbau durch individualisiertes und differenziertes Lernen der Schülerinnen und Schüler. So sollen diese im Laufe der schulischen Ausbildung schrittweise zu einem kompetenzorientiertem, selbstorganisiertem Lernen hingeführt werden. Der fachtheoretische Unterricht wird in den Profilbereichen von praktischen Arbeiten in entsprechenden Einrichtungen begleitet. Dadurch lernt der Schüler, im Unterricht erarbeitete, theoretische Zusammenhänge in praktische Lösungsansätze umzusetzen.

Profilbereich „Elektrotechnik“

Inhalte:

  • Analysieren elektrotechnischer Systeme und deren Funktionsprüfung
  • Elektroenergieversorgung, Sicherheit von Betriebsmitteln
  • Schützsteuerungen und programmierte Steuerungen (SPS)
  • PC-Hardware installieren und konfigurieren, Software installieren