Das Profil Gesundheit und Pflege bereitet vor für Ausbildungen im pflegerischen und medizinischen Bereich. Im Profilbereich stehen Fächer wie Biologie mit Gesundheitslehre, Pflege mit Übungen, Wirtschaftslehre mit Datenverarbeitung, Labortechnologie und Textverarbeitung.

Der allgemeinbildende Unterricht macht mehr als die Hälfte des Unterrichts aus. In den Profilbereichen werden berufsfachliche und berufspraktische Kompetenzen in Theorie und Praxis in sogenannten Lernfeldern vermittelt – berufliche Aufgaben werden handlungsorientiert und ganzheitlich in exemplarischen Lernprozessen erarbeitet.

Die Projektkompetenz wird als integrierter Teil des Profilbereichs entwickelt und im Rahmen von Projekttagen präsentiert und bewertet

Im Wahlpflichtbereich wird ergänzender Fachunterricht angeboten, z.B. in Text- und Datenverarbeitung und einer Naturwissenschaft sowie bei Bedarf Stützunterricht in den Hauptfächern.

Im ersten Jahr erhalten Sie außerdem Gelegenheit in einem zweiwöchigen Praktikum für die Berufsentscheidung wichtige Erfahrungen zu sammeln.

Unabhängig vom Profil erleichtern beide Berufsfachschulen den Start ins Berufsleben in allen beruflichen Richtungen und allen weiterführenden Schulen (berufliche Gymnasien oder Berufskollegs).

Auf Grund der Profilbildung eignen sich für die Schülerinnen und Schüler der zweijährigen Berufsfachschule Gesundheit und Pflege besonders die Berufe des Gesundheitswesens, der Pflege, der Therapie und die Laborberufe wie z.B.:

  • Gesundheits- und Krankenpfleger/in
  • Medizinische Fachangestellte/r
  • Physiotherapeut/in
  • Altenpfleger/in
  • Technischer Assistent/in z.B. MTA

Bei entsprechendem Notendurchschnitt ist auch der Übergang in ein berufliches Gymnasium (z.B. Ernährungswissenschaftliches Gymnasium oder Sozialwissen -schaftliches Gymnasium) oder ein Berufskolleg (z.B. mit dem Ziel der Ausbildung zur Erzieherin) möglich.